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Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

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Lupine „Russel Chandelier“ – Anzucht und Pflege der dekorativen Staude

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Die Lupine „Russel Chandelier“ bringt mit ihren auffälligen, kerzenförmigen Blütenständen zartes Buttergelb ins Blumenbeet. Die leuchtende Schönheit ist eine mehrjährige, langlebige Staude, die sich durch Blüten mit einem sanften Farbverlauf von frischem Grün in den Knospen bis zu warmem Creme- bis Buttergelb bei voller Blüte auszeichnet. Der zarte Duft ihrer Blüten lockt Insekten an. Gleichzeitig verbessert sie als Leguminose den Boden, indem sie Stickstoff bindet. Achtung: Die Pflanze ist in allen Teilen stark giftig.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

Die Lupine „Russel Chandelier“ bringt mit ihren majestätischen Blüten, die gen Himmel ragen, eine unvergleichliche Eleganz ins Blumenbeet.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

Inhaltsverzeichnis

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

Lupinus polyphyllus

1. Pflanzeneigenschaften

Blüte

Mai–August

Essbare Teile

keine (giftig!)

Wuchshöhe

50–100 cm

Lebenszyklus

mehrjährig

Boden

durchlässig, humos, kalk- und nährstoffarm

Erntezeit

– (giftig!)

Standort

sonnig–halbschattig

Pflanzabstand

30–40 cm

Wasserbedarf

mäßig

Familie

Hülsenfrüchtler

Verwendung

Zierpflanze

Freiland Aussaat

April–Juni, August–September

Zimmer Aussaat

Februar–April

Keimdauer

1–3 Wochen

Keimtemperatur

15–20 °C

Keimart

Dunkelkeimer

2. Anzucht der Lupine

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

Die Lupine „Russel Chandelier“ ist eine mehrjährige, winterharte Staude, die im Freiland zwischen April und Juni oder August und September ausgesät werden kann. Im Zimmer kann die Anzucht zwischen Februar und April beginnen. Eine dauerhafte Haltung im Zimmer oder im kleinen Topf ist nicht zu empfehlen, da die Lupine tiefreichende Pfahlwurzeln ausbildet. Lupinen, die im Zimmer vorgezogen werden, sollten erst nach den letzten Frösten ausgepflanzt werden. Die Samen der Lupine kannst du leicht mit Erde bedecken, da es sich um Dunkelkeimer handelt.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus
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2.1 Keimung

Bei Bodentemperaturen von 18 bis 20 °C keimt die Lupine „Russel Chandelier“ in der Regel bereits innerhalb von 5 bis 8 Tagen. Ist der Boden, so um 15 °C, etwas kühler, verlängert sich die Keimdauer auf 1 bis 3 Wochen. Es ist sehr wichtig, die Samen bis zur Keimung immer feucht zu halten und sie nicht austrocknen zu lassen, da der Keimungsprozess sonst gestoppt werden kann. Zu Beginn solltest du Anzuchterde verwenden. Diese ist nährstoffarm und hilft jungen Pflanzen dabei, auf der Suche nach Nährstoffen, starke Wurzeln auszubilden. Unserer Erfahrung nach gewährleistet sie einen optimalen Wachstumsstart, da Anzuchterde locker, luftig und feucht ist.

2.2 Keimlinge pikieren

Sobald die Jungpflanzen neben den Keimblättern das erste echte Blattpaar zeigen, können die Pflanzen pikiert (also vereinzelt) werden. Es macht Sinn, die Pflanzen jetzt im idealen Pflanzabstand von 30 bis 40 cm zu pflanzen oder sie in einzelnen Töpfen weiter vorzuziehen. Da die Lupine feine Pfahlwurzeln ausbildet, die schnell ein dichtes Geflecht in der Aussaatschale bilden, solltest du zum einen mit dem Pikieren nicht zu lang warten, zum anderen wirklich sehr vorsichtig vorgehen.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

Mit einem Pikierstab oder Löffel kannst du die Erde um die Keimlinge herum behutsam auflockern. Die junge Lupine kannst du im Anschluss vorsichtig an den Keimblättern (nicht am empfindlichen Stängel!) fassen und in einzelne Töpfe oder direkt ins Beet setzen. Nach dem Pikieren sollte die Lupine hell, aber nicht vollsonnig stehen. Ab Mai nach den letzten Frösten kann die kräftige Jungpflanze an den endgültigen Standort im Garten gesetzt werden.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

3. Pflege der Lupine

Der Pflegebedarf der Lupine „Russel Chandelier“ unterscheidet sich je nach Alter der Pflanze und Standort. Je älter die Pflanze ist, desto robuster ist sie bereits und desto geringer ist auch der Pflegeaufwand. Im Freiland benötigt die Lupine grundsätzlich weniger Aufmerksamkeit als bei einer Kultur im Topf oder Kübel. Insgesamt würden wir den Pflegeaufwand daher als mäßig einstufen. Die Lupine benötigt keine Düngung und hat einen mäßigen Wasserbedarf.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus
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Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte fördert eine zweite Blüte im Spätsommer. Eine Stütze kann bei Wind gegen Stängelbrüche helfen.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus
Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

3.1 Wasserbedarf

Die Lupine „Russel Chandelier“ hat einen mäßigen Wasserbedarf. Mit ihren tiefen Pfahlwurzeln kann sich die Pflanze im Freiland weitgehend selbst versorgen. Im ersten Jahr nach der Pflanzung benötigt sie noch regelmäßige Wassergaben, um gut anzuwurzeln. In den Folgejahren musst du im Freiland nur bei langen Trockenperioden gießen.

Bei der Pflanzung im Topf oder Kübel benötigt die Pflanze deutlich mehr Aufmerksamkeit. Da Töpfe und Kübel weniger Feuchtigkeit speichern, solltest du gut darauf achten, die Erde regelmäßig feucht zu halten. Zwischen den Wassergaben darf die Erde an der Oberfläche (die oberen 2-5 cm) leicht antrocknen. Grundsätzlich verträgt die Lupine keine Staunässe. Daher solltest du auch darauf achten, die Pflanze nicht zu übergießen, um Wurzelfäule zu vermeiden.

3.2 Düngen

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

Eine Düngung der Lupine „Russel Chandelier“ ist nicht notwendig. Zusätzliche Gabe von Dünger würde bloß dazu führen, dass die Pflanze ihre Kraft eher ins Blattwachstum steckt, was wiederum auf Kosten der Blütenstabilität ginge. Als Leguminose reichert die Lupine selbst den Boden über eine Symbiose mit Knöllchenbakterien mit Stickstoff an. Bei zu viel Kalk vergilben übrigens auch die Blätter. Ein magerer, nährstoffarmer, kalkarmer Boden ist daher ideal.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus
Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus
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3.3 Überwinterung

Die Lupine „Russel Chandelier“ benötigt weder Frostschutz noch Winterschnitt. Sie übersteht Temperaturen bis -35 °C ohne Probleme und ist damit extrem winterhart. Bei Bedarf kannst du den Boden dennoch mit etwas Mulch oder Laub abdecken. Da Topfpflanzen prinzipiell empfindlicher sind, solltest du die Lupine bei Haltung im Kübel oder Topf an einen geschützten, frostfreien Ort stellen oder den Topf gut mit Pflanzenvlies einpacken. Da die Lupine als eine gebietsfremde Pflanze mit der Tendenz zur schnellen und starken Ausbreitung gilt, solltest du darauf achten, die Samen zu sammeln, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu vermeiden. Für sensible Ökosysteme wie Mager- oder Bergwiesen ist die Pflanze problematisch und kann heimische Arten verdrängen.

Auf den Punkt gebracht

Das Wichtigste für die Anzucht & Pflege der Lupine „Russel Chandelier“

Lupinen sind extrem winterhart.

Die Staudenlupine „Russel Chandelier“ trotzt sogar Temperaturen bis -35 °C problemlos. Das macht sie zu einer extrem winterharten, mehrjährigen Pflanze. Sie benötigt in der Regel keinen zusätzlichen Schutz im Winter, wenn sie im Beet gepflanzt ist.

Staudenlupinen sind
stark giftig.

Der Verzehr von Pflanzenteilen der Staudenlupine „Russel Chandelier“ kann zu Übelkeit, Erbrechen, motorischen Störungen, Herzrhythmusstörungen oder tödlicher Atemlähmung führen. Die Pflanze ist damit stark giftig. Auch für Weidetiere, Hunde und Katzen ist die Pflanze gefährlich. Besonders Samen und Blätter enthalten giftige Bitterstoffe (Chinolizidin-Alkaloide wie Lupanin).

Staudenlupinen sind stark giftig.

Lupinen dienen als Gründünger.

Mithilfe von Knöllchenbakterien binden Lupinen Stichstoff direkt aus der Luft und wandeln diesen pflanzenverfügbar um. Dadurch lässt sich im Garten die Bodenqualität verbessern. Mit ihren bis zu 2 m tiefen Wurzeln lockern Lupinen gleichzeitig den Boden auf. Bevor die Lupine verblüht und Samen bildet (um unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern!), kannst du die Lupine abmähen und die Masse flach in die obere Bodenschicht einarbeiten.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

4. Standort, Boden & Nachbarn

Die Lupine „Russel Chandelier“ wächst gut auf vollsonnigen bis halbschattigen Standorten. Sie bevorzugt einen durchlässigen, nährstoff- und kalkarmen Boden, der gerne humos, leicht sauer und locker sein darf. Auf Staunässe reagiert die Staude sehr empfindlich. Ein zu hoher Kalkgehalt im Boden führt zu gelben Blättern. Die langen Blütenstiele können bei starkem Wind leicht abknicken, sodass sich ein etwas windgeschützter Standort bewährt.

Die Lupine „Russel Chandelier“ hat eine außergewöhnlich edle Farbwirkung im Staudenbeet und passt gut in mittelhohe bis hohe Beete, Schnittblumen- und Präriegärten. Die hohen, leuchtenden Blütenstände bilden einen besonders schönen Kontrast zu niedrigen oder blau- bis violett blühenden Pflanzen. Ziergräser im Hintergrund lassen die außergewöhnlichen Blütenkerzen noch besser zur Geltung kommen und sorgen für einen luftigen Hintergrund. Mit der buttergelben Färbung der Blüten verleiht die Lupine dem Garten ein sonniges Flair. Sie passt gut zu blau blühendem Salbei, wie z.B. Wiesensalbei, violett blühendem Fingerhut oder weißer Glockenblume. Auch schön zu kombinieren ist die Lupine „Russel Chandelier“ mit Rittersporn, Schafgarbe, Schmuckkörbchen, Sonnenhut, Stockrosen, Eisenkraut, Indianernessel, Brandkraut und Schleierkraut.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus
Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

5. Ernte & Verwendung

Die dekorativen Blütenkerzen können während der Blütezeit geschnitten und für die Vase verwendet werden. Der ideale Zeitpunkt zum Schneiden ist dann gekommen, wenn sich die Blüte im unteren Bereich der Kerze bereits geöffnet hat. In der Vase hält sich die Lupine etwa 7 Tage und lässt sich schön mit zarten Sommerblumen wie Schmuckkörbchen oder Kornblumen kombinieren. Gleichzeitig regt der Rückschnitt der Blüte auch eine zweite Blüte an und verhindert die Selbstaussaat. Achtung: Die Lupine „Russel Chandelier“ ist in allen Pflanzenteilen für Menschen und Haustiere stark giftig.

6. Schädlinge und Krankheiten

Die Lupine „Russel Cahndelier“ leidet häufig unter Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Blatt- und Triebwelke. Die häufigsten Schädlinge der Lupine sind Schnecken, die gerne frische Triebe im Frühjahr verspeisen. Außerdem wird die Lupine häufig von der Lupinenblattlaus befallen. Die großen hellgrünen oder grauen Läuse sitzen gern an den Triebspitzen und verursachen Saugschäden und Honigtau. Einen leichten Befall kann man schnell lösen, indem man die Pflanze mit einem harten Wasserstrahl abspritzt. Die Käfer und Larven des Gemeinen Lupinenrüsslers fressen auch gern an Blättern und Wurzeln der Pflanze. Bei erstem Auftreten empfiehlt es sich, die Käfer und Larven sofort abzusammeln.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

Die Blätter der Staudenlupine sind fingerartig angeordnet und sehen neben den tollen Blüten auch sehr dekorativ aus.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus

7. FAQ

Der Pflegeaufwand der Lupine ist grundsätzlich nicht allzu hoch, wenn du sie im Freiland aussäst. Dünger benötigt die Lupine nicht. Gießen ist gerade im ersten Jahr regelmäßig nötig, später nur noch während längerer Trockenperioden. Im Topf oder Kübel benötigt die Pflanze natürlich etwas mehr Pflege, da sich hier Feuchtigkeit nicht so gut hält. Ansonsten ist ein Rückschnitt nach der ersten Blüte sinnvoll, um eine zweite Blüte zu fördern und eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern. Im Winter musst du keine besonderen Schutzmaßnahmen beachten, da die Pflanze extrem winterhart ist. Kübel oder Töpfe solltest du mit einem Pflanzenvlies umwickeln und frostfrei stellen. Da die Lupine sehr hohe Blütenkerzen ausbildet, kann es Sinn machen, diese zu stützen um Schäden durch Wind zu vermeiden.

Ja, sämtliche Pflanzenteile der Staudenlupine „Russel Chandelier“ sind stark giftig, sowohl für uns Menschen als auch für Haus- und Weidetiere. Der Verzehr von Pflanzenteilen kann zu Übelkeit, Erbrechen, motorischen Störungen, Herzrhythmusstörungen oder im schlimmsten Falle sogar zu tödlicher Atemlähmung führen. Besonders Samen und Blätter enthalten giftige Bitterstoffe (Chinolizidin-Alkaloide wie Lupanin).

Ja, du kannst die Lupine gut als Schnittblume für die Vase verwenden. Sie hält sich hier in der Regel ca. 7 Tage. Achte aber unbedingt darauf, dass es sich um eine giftige Pflanze handelt, die sowohl für uns Menschen, als auch für unsere Haustiere (Hunde/ Katzen) stark giftig ist und auf keinen Fall verzehrt werden darf. Um die Lupine für die Vase zu verwenden, macht es Sinn, sie zu schneiden, wenn sie im unteren Bereich der Blütenkerze gerade beginnt zu blühen..

Die Blüten der Lupine „Russel Chandelier“ sind charakteristisch für ihr ihr Aussehen: aufrechte Blütenstände, die sich majestätisch gen Himmel richten, in einem sommerlichen Buttergelb. Die Blüten verleihen der Sorte auch ihren Namen, da sie an Kronleuchter erinnern. Je nach Lichteinfall zeigt sich die Blume in Creme- und Buttergelb oder sanften Gelb- und Grüntönen.

Ja, die Lupine lässt sich wirklich ganz problemlos überwintern, da sie extrem winterhart ist. Die mehrjährige Staude verträgt sogar extremen Frost bis -35 °C ohne Probleme. Dazu musst du nicht mal besondere Maßnahmen zum Schutz vornehmen. Bei Bedarf kannst du sie leicht mit Laub oder Mulch bedecken oder bei Haltung im Kübel oder Topf an einen geschützten Ort stellen und den Topf mit Pflanzenvlies gut einpacken.

Die Lupine wächst gut an einem vollsonnigen bis halbschattigen Standort, der idealerweise etwas windgeschützt liegt. Der Boden sollte für die Lupine im Optimalfall durchlässig und locker, humos aber kalk- und nährstoffarm sein. Ein Boden gilt als humos, wenn die obersten 10-30 cm einen erkennbaren Anteil an abgestorbener, organischer Substanz (Humus) aufweisen. Die Lupine kann gut in Stauden- und Präriegärten, sowie mittelhohe bis hohe Beete gepflanzt werden.

Gute Nachbarn für die Lupine sind luftige Ziergräser, die die besonderen Blütenkerzen der Lupine gut zur Geltung bringen. Außerdem passt die Pflanze gut zu blau und violett blühenden Pflanzen oder Pflanzen, die in Gelbtönen und Weiß blühen. Passende Nachbarn sind damit zum Beispiel: Salbei, Fingerhut, Glockenblume, Rittersporn, Schafgarbe, Schmuckkörbchen, Sonnenhut, Stockrosen, Eisenkraut, Brandkraut, Indianernessel und Schleierkraut.

Die Lupine „Russel Chandelier“ wächst natürlich im Freiland am besten. Auf dem Balkon kannst du sie aber in einem großen und tiefen Kübel oder Topf auch problemlos kultivieren. Hier ist der Pflegeaufwand zwar etwas höher als im Beet, aber noch gut zu bewerkstelligen! Bloß für die Haltung im Zimmer ist sie nicht gemacht und würde eingehen. Nach der Anzucht im Zimmer muss sie schon an die frische Luft.

8. Herkunft & Namensgebung

Ursprünglich stammt die Vielblättrige Lupine aus dem pazifischen Nordamerika (von British Columbia bis Kalifornien). Im 19. Jahrhundert wurde sie als Zier- und Futterpflanze nach Europa eingeführt und hat sich hier seitdem etabliert. In ihrer Heimat, der Westküste Nordamerikas von Kanada bis in die USA kommt die Lupine auf ozeanisch geprägten, offenen Bergwiesen vor. Etwa um 1826 wurde sie über England als Zierstaude nach Europa eingeführt. Mittlerweile gilt die Vielblättrige Lupine als eingebürgerte, aber teils problematische invasive Art. Es ist daher wichtig, dass du darauf achtest, eine unkontrollierte Ausbreitung zu vermeiden und die Bildung von Samenständen frühzeitig zu vermeiden.

Die Lupine „Russel Chandelier“ ist eine berühmte Sorte des Züchters Georg Russel und eine historische Gartenschönheit. Er kreuzte ab 1911 die nordamerikanische Wildartig mit anderen Arten. Die gelbe Lupine „Russel Chandelier“ trägt ihren Namen (aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt mit „Kronleuchter) aufgrund ihrer leuchtend gelben Blütenähren.

9. Aussehen

Die Lupine „Russel Chandelier“ ist eine dekorative Staude, die durch ihre kerzenförmigen, aufrechten Blütenstände in einem leuchten Butter- und Cremegelb besticht, die an einen Kronleuchter erinnern. Sie erreicht eine Wuchshöhe von ca. 50 bis 100 cm. Die großen, dichten Trauben aus schmetterlingsartigen Einzelblüten zeigen einen sanften Farbverlauf von frischem Grün in den Knospen bis hin zum leuchtenden Gelb in voller Blüte. Die Blätter sind mittelgrün und fächern sich fingerartig in schmalen Teilblättchen auf.

Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus
Gelbe Lupine "Russel Chandelier", Lupinus polyphyllus