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Aussehen der Rübe der historischen Möhrensorte "Ochsenherz"

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Möhre „Ochsenherz“ – Anzucht und Pflege des aromatischen Gemüses

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Die Möhre „Ochsenherz“ ist eine besonders kompakte Karottensorte mir herzförmigen Rüben. Ihr zartes, aromatisches Fruchtfleisch ist orange und überzeugt mit einer angenehmen Süße. Dadurch eignet sie sich besonders für den Frischverzehr als Snack, zum Kochen oder Entsaften. Dank ihrer kurzen, kräftigen Form, gedeiht sie auch in etwas schwereren Böden. Sie ist robust, leicht anzubauen und liefert bei guter Pflege einen zuverlässigen Ertrag, womit sie die Sommerküche bereichert. Bei der Möhrensorte „Ochsenherz“ handelt es sich um eine historische, französische Karottensorte von 1884.

Aussehen der Rübe der historischen Möhrensorte "Ochsenherz"

Nach einer Entwicklungsdauer von 80 bis 95 Tagen ist die Möhre „Ochsenherz“ bereit zur Ernte.

Aussehen der Kulturmöhre "Ochsenherz"

Inhaltsverzeichnis

Aussehen der Kulturmöhre "Ochsenherz"

Daucus carota ssp. sativus

1. Pflanzeneigenschaften

Blüte

Juni–August (2. Jahr)

Essbare Teile

Wurzel, Blätter

Wuchshöhe

30–50 cm

Lebenszyklus

zweijährig

Boden

locker, durchlässig, tiefgründig, humos

Erntezeit

nach 85–90 Tagen (Juni–November)

Standort

sonnig

Pflanzabstand

7–10 cm

Wasserbedarf

mäßig–hoch

Familie

Doldenblütler

Verwendung

Kulturgemüse

Freiland Aussaat

März–Juli

Zimmer Aussaat

nicht empfohlen (wenn: Februar–März)

Keimdauer

2–4 Wochen

Keimtemperatur

ab 5 °C

Keimart

Kalt-/ Lichtkeimer

2. Anzucht der Möhre „Ochsenherz“

Ernte der Möhre Ochsenherz

Im Freiland kann die Aussaat der Möhre „Ochsenherz“ zwischen März und Juli erfolgen. Da es sich bei der Möhre um einen Kalt- und Lichtkeimer mit empfindlichen Wurzeln handelt, ist eine Aussaat im Freiland an Ort und Stelle zu empfehlen. Falls du die Pflanze im Zimmer vorziehen möchtest, eignen sich die Monate Februar und März am besten. Das Saatgut sollte nur hauchdünn mit Erde bedeckt werden, damit die Samen genug Licht erhalten, um keimen zu können. Wenn du die Möhre „Ochsenherz“ im Topf pflanzt, solltest du auf ein ausreichend tiefes Gefäß von mindestens 25 cm achten, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können.

Keimling/ Jungpflanze Möhre "Ochsenherz"
Keimling/ Jungpflanze Möhre "Ochsenherz"

2.1 Keimung

Bei der Möhre handelt es sich um einen Kaltkeimer. Sie benötigt einen Kältereiz, um den Keimungsprozess zu starten. Im Freiland beginnt die optimale Keimtemperatur bei etwa 5 °C. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Anzucht auch bei Zimmertemperatur gut gelingt. Sollte das allerdings bei dir nicht gut funktionieren, kannst du das Saatpapier nochmal für 1 – 4 Wochen in den Kühlschrank legen und es danach erneut versuchen.

Egal ob bei der Verwendung von losem Saatgut oder von unserem handgeschöpften Saatpapier: Es ist sehr wichtig, die Samen bis zur Keimung immer feucht zu halten und sie nicht austrocknen zu lassen, da der Keimungsprozess sonst gestoppt werden kann. Zu Beginn solltest du Anzuchterde verwenden. Diese ist nährstoffarm und hilft jungen Pflanzen dabei, auf der Suche nach Nährstoffen, starke Wurzeln auszubilden. Unserer Erfahrung nach gewährleistet sie einen optimalen Wachstumsstart, da Anzuchterde locker, luftig und feucht ist.

2.2 Keimlinge pikieren

Die Möhre „Ochsenherz“ benötigt für ein gesundes Wachstum einen Pflanzabstand von mindestens 7 bis 10 cm zur nächsten Pflanze. Da die Möhre das Umpflanzen aufgrund ihrer empfindlichen Pfahlwurzeln nur schlecht verträgt, empfiehlt es sich, sie nach der Aussaat nicht mehr umzupflanzen. Falls deine Pflanzen nach der Aussaat zu eng wachsen, kannst du sie lieber ausdünnen und zu dicht stehende Jungpflanzen entfernen. Sobald die Möhrenpflanzen etwa 5–10 cm hoch sind bzw. die ersten echten Blätter bilden, kannst du die schwächeren oder zu dicht stehenden Pflänzchen dazu vorsichtig herausziehen.

Keimling/ Jungpflanze Möhre "Ochsenherz"
Keimling/ Jungpflanze Möhre "Ochsenherz"
Keimling aus Papier der Möhre "Ochsenherz"

Ein kleiner Exkurs

Saatpapier zum Wachsen bringen

Während loses Saatgut direkt verteilt auf Erde ausgebracht, darin leicht angedrückt und mit etwas Erde bestreut wird, startet die Anzucht mit unserem handgeschöpften Saatpapier ein klein wenig anders: Zunächst wird das Saatpapier in kleinen Stückchen über Nacht in einem Glas mit Wasser eingeweicht. Danach werden Wasser und die aufgeweichten Papierstückchen miteinander zu einem breiartigen Gemisch verrührt und gut verteilt auf Erde gegossen. Nun muss die Anzucht hauchdünn mit wenig Erde bestreut und dauerhaft feucht gehalten werden. Erde und Samen dürfen auf keinen Fall (!) austrocknen. Wenn die Pflanzen bei der Keimung austrocknen, gehen sie ein bzw. gar nicht erst auf. Vermeide gleichzeitig aber Staunässe. Bitte lies dir unsere allgemeine Anleitung für die Anzucht von Saatpapier durch, bevor du mit der Anzucht startest und befolge die einzelnen Schritte.

Zur Saatpapier-Anleitung
Keimling aus Papier der Möhre "Ochsenherz"

3. Pflege der Möhre „Ochsenherz“

Die Möhre „Ochsenherz“ gilt als pflegeleichte Gemüsesorte. Der Boden sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Eine sparsame Düngung mit Kompost vor der Aussaat ist in der Regel ausreichend. Wird die Möhre nicht vor dem Winter geerntet, kann sie mit einer schützenden Laub- oder Strohschicht problemlos überwintert werden.

Pflege der Möhre Ochsenherz & Prüfung der Entwicklung
Pflege der Möhre Ochsenherz & Prüfung der Entwicklung

3.1 Wasserbedarf

Die Möhre „Ochsenherz“ hat einen mäßigen bis hohen Wasserbedarf. Während der Keimung und Entwicklung der Rübe sollte der Boden gleichmäßig leicht feucht gehalten werden. Längere Trockenperioden können das Wachstum negativ beeinflussen und dazu führen, dass die Möhre an der Wurzel etwas rissig oder holzig wächst. Staunässe verträgt die Möhre „Ochsenherz“ allerdings auch nicht, sodass du auf einen durchlässigen Boden für einen guten Wasserabzug achten solltest. Bei Kultivierung im Topf oder Kübel gilt es, die Erde häufiger zu kontrollieren, da das Substrat in der Regel schneller austrocknet.

3.2 Düngen

Möhre Ochsenherz Rüben auf Erde (nach der Ernte)

Kulturmöhren, zu denen auch die Sorte Purple Dragon gehört, benötigen für eine gute Wurzelbildung Phosphor. Daher ist eine sparsame Grunddüngung mit Kompost bereits vor der Aussaat empfehlenswert. Damit die Möhre nicht ihre Kraft in die Bildung der Blätter steckt, sondern eine kräftige Rübe ausbildet, solltest du eine Stickstoffdüngung vermeiden und auf frischen Dünger verzichten. Grundsätzlich bevorzugt die Möhre „Ochsenherz“ einen mäßig nährstoffreichen Boden. Außerdem solltest du nicht jedes Jahr an derselben Stelle Möhren anpflanzen, damit nicht bereits alle wichtigen Nährstoffe aus dem Boden verbraucht sind.

Möhre Ochsenherz Rüben auf Erde (nach der Ernte)
Möhrengrün der Möhre "Ochsenherz"
Möhrengrün der Möhre "Ochsenherz"

3.3 Überwinterung

Falls du die Möhre nicht ohnehin vor Einbruch des Winters geerntet hast, besteht die Möglichkeit sie zu überwintern. So kann sie im zweiten Jahr blühen und du kannst ihre Samen gewinnen. Dazu muss die Möhre frostfrei überwintert werden. Mit einer Laub- oder Strohschicht kannst du dafür sorgen, dass die Wurzel der Möhre nicht durchfriert.

Auf den Punkt gebracht

Das Wichtigste für die Anzucht & Pflege der Möhre „Ochsenherz“

Ernte nach 85 bis 90 Tagen

Die Entwicklungsdauer der Möhre „Ochsenherz“ liegt etwa bei 85 bis 90 Tagen. Du kannst sie auch schon frühzeitig als Babymöhre ernten oder noch etwas länger im Beet lassen, damit sie noch größer und kräftiger wird. Manche Exemplare dieser Sorte können dann sage und schreibe 1.000 Gramm auf die Waage bringen.

Herzförmige Rübe

Die Möhre „Ochsenherz“ bildet kurze, kräftige Rüben aus. Sie erinnern in ihrer Form an Ochsenherzen. Durch ihre kompakte Form eignen sie sich im Gegensatz zu den meisten Kulturmöhren übrigens auch für schwerere Böden.

Herzförmige Rübe

Vielseitige Verwendung

Die aromatischen Möhren mit ihrem leicht süßlichen Geschmack eignen sich sowohl zum Frischverzehr als auch zum Kochen, Dünsten oder Entsaften. Bei guter Lagerung können sie auch über eine längere Zeit aufbewahrt werden.

Ernte der Möhre Ochsenherz und ihrer herzförmigen, kurzen, kompakten Rübe

4. Standort, Boden & Nachbarn

Die Möhre „Ochsenherz“ bevorzugt einen sonnigen Standort und wächst besonders gut auf lockeren, gut durchlässigen, tiefgründigen und humosen Böden. Ihre kompakte Form macht sie aber auch für schwerere Böden geeignet, sofern dort keine Staunässe entsteht. Ein tief gelockerter Boden fördert bei der Möhre eine gleichmäßige, schöne Rübenbildung. Ein heller Platz im Gemüsebeet, Hochbeet oder im ausreichend tiefen Kübel trägt zu einer guten Entwicklung der Möhre bei. Im Optimalfall wird die Möhre „Ochsenherz“ nur alle 4 bis 6 Jahre an derselben Stelle gepflanzt..

Standort der Möhre Ochsenherz mit idealem Pflanzabstand von 7-10 cm zur nächsten Pflanze

Als gute Nachbarn für die Kulturmöhre „Ochsenherz“ eignen sich Kohlpflanzen wie Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli oder Grünkohl. Ebenso passen Chilis, Erbsen, Kräuter wie Oregano, Rosmarin, Schnittlauch, Thymian oder Salbei gut. Zwiebel, Lauch, Knoblauch oder Salate sind auch in der direkten Nachbarschaft geeignet. Als schlechte Nachbarn haben sich wiederum Pflanzen wie Fenchel, Bohnen, Minze, Pastinake, Rote Bete, Meerrettich, Liebstöckel oder Petersilie herausgestellt.

Standort der Möhre Ochsenherz mit idealem Pflanzabstand von 7-10 cm zur nächsten Pflanze

5. Ernte & Verwendung

Die Entwicklung der Möhre „Ochsenherz“ erfolgt etwa innerhalb von 85 bis 90 Tagen. Je nach Aussaatzeitpunkt kann die Ernte also in etwa zwischen Juni und November des Aussaat-Jahres erfolgen. Falls du von der Möhre Samen gewinnen möchtest, musst du die Blüte, die in der Regel erst im zweiten Jahr erfolgt, abwarten. Von der Kulturmöhre sind sowohl die Rübe als auch das Blattgrün essbar. Das Grün erinnert im Geschmack an eine Mischung aus Möhre und Petersilie. Die hellorange Möhre mit orangem Inneren ist im Geschmack leicht süß und aromatisch. Ob als knackige Beilage, zum Kochen, Dünsten, für Suppen oder Säfte… Die Verwendungsmöglichkeiten der Möhre „Ochsenherz“ sind vielfältig.

Ernte und Verwendung der Möhre Ochsenherz - ein Teller mit gedünsteten Möhrenscheiben

In der Pfanne gebratene Möhrenscheiben, garniert mit Möhrengrün

Ernte und Verwendung der Möhre Ochsenherz - ein Teller mit gedünsteten Möhrenscheiben

6. Schädlinge und Krankheiten

Zwar gilt die Möhre „Ochsenherz“ als robuste und pflegeleichte Sorte, kann gelegentlich aber dennoch von Schädlingen und Krankheiten betroffen sein. Häufig kommt es vor, dass Möhren von Möhrenfliegen befallen werden, deren Larven sich in der Erde tummeln. Die Schädlinge fressen dann nach und nach kleine Löcher in die Rübe. Um die unliebsamen Gäste fernzuhalten, bietet sich eine Mischkultur mit Lauch und Zwiebeln an. Denn der Geruch dieser Pflanzen mögen Möhrenfliegen überhaupt nicht.

Die Möhre der Sorte „Ochsenherz“ ist nicht anfälliger für Krankheiten als andere Karottensorten, kann aber ebenfalls an den klassischen Krankheiten wie Möhrenschwärze, Mehltau oder Wurzelfäule leiden. Um eine möglichst gesunde Pflanze heranzuziehen, empfiehlt es sich, Möhren nur alle 4 bis 6 Jahre an dieselbe Stelle zu pflanzen.

Ernte der Möhre Ochsenherz

7. FAQ

Bei der Pflege der Möhre „Ochsenherz“ solltest du vor allem auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit, einen lockeren und gut durchlässigen Boden, sowie ausreichend Platz für die Rübenbildung achten. Zu dicht stehende Pflanzen dünnst du am besten rechtzeitig aus, damit sich die Möhren kräftig entwickeln können. Eine sparsame Düngung mit Kompost reicht meist aus. Gleichzeitig solltest du die Gabe von stichstoffreichen Düngern vermeiden. Wichtig ist außerdem, dass die Möhre „Ochsenherz“ an einem sonnigen und hellen Platz steht.

Als recht robuste Möhrensorte ist die Möhre „Ochsenherz“ zwar nicht anfälliger für Krankheiten und Schädlinge als andere Karotten, kann aber dennoch von Möhrenfliegen oder Blattläusen befallen werden oder an Möhrenschwärze, Echtem Mehltau und Wurzelfäule erkranken.

Es empfiehlt sich, Möhren nur alle 4 bis 6 Jahre an dieselbe Stelle im Garten zu pflanzen. Außerdem kann eine Pflanzung in Mischkultur, z.B. mit Lauch und Zwiebeln helfen, um Möhrenfliegen abzuhalten. Ein sonniger Standort, lockerer Boden und ausreichend Pflanzabstand helfen zusätzlich, um Probleme zu vermeiden.

Der Geschmack der Kulturmöhre „Ochsenherz“ zeichnet sich durch ein besonders mildes, leicht süßliches Aroma aus. Die Rübe überzeugt durch ihren angenehmen und trotzdem intensiven Möhrengeschmack. Sie eignet sich besonders gut für den Frischverzehr, zum Kochen oder für Säfte. Unserer Einschätzung nach hat sie ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen würziger Note und Süße.

Die Möhre „Ochsenherz“ zeichnet sich durch ihre besondere Form der Rübe aus. Sie bildet kurze, kräftige und breit zulaufende Rüben mit stumpfer Spitze, die an Herzen erinnern. Ihre Schale ist hellorange, das Innere ebenfalls. Über der Erde entwickelt die Sorte ein fein gefiedertes, grünes Laub, das wiederum typisch für Möhren ist.

Die Entwicklung der Möhre „Ochsenherz“ kann bereits nach etwa 85 bis 90 Tagen abgeschlossen sein, da es sich um eine schnellwüchsige Sorte handelt. Die ein oder andere Quelle berichtet auch von einer Entwicklungsdauer bis 120 Tagen. Vielleicht erreicht die Möhre zu diesem Zeitpunkt dann auch das stolze Gewicht von bis zu 1.000 Gramm…

Die Möhre „Ochsenherz“ eignet sich besonders für eine gemischte Gemüse-Mischkultur. Sie harmoniert gut mit Zwiebeln und Lauch (deren Duft Möhrenfliegen abschreckt). Auch die Kombination mit Salaten, Chili, Erbsen, Kohlgewächsen oder Kräutern ist empfehlenswert. Durch eine abwechslungsreiche Bepflanzung kannst du den Platz im Beet optimal nutzen und die Gesundheit der einzelnen Pflanzen unterstützen.

Als schlechte Nachbarn für die Möhre „Ochsenherz“ gelten Pflanzen, die ihr Wachstum beeinträchtigen oder zu ähnliche Bodenansprüche haben und damit in Konkurrenz um Nährstoffe stehen. Dazu zählen Fenchel, Bohnen, Minze, Pastinake, Rote Bete, Meerrettich, Liebstöckel und Petersilie.

8. Herkunft & Namensgebung

Der genaue Ursprung der Möhre ist nicht vollständig geklärt. Wildformen kamen ursprünglich beispielsweise in Afghanistan, Nordafrika und dem Mittelmeerraum vor. Diese Wildformen waren meist gelb oder violett gefärbt. Die heute bekannte, orangefarbene Kulturform ist das Ergebnis von Kreuzungen verschiedener Wildtypen. Schon einige Zeit gibt es Möhren in europäischen Gärten. So ist die moderne Karotte gezielt durch Züchtung eines niederländischen Gärtners im 16. Jahrhundert entstanden. Die historische Möhrensorte „Ochsenherz“ wurde 1884 in Frankreich gezüchtet.

Der Ursprung des Namens der Möhre „Ochsenherz“ ist sehr eindrücklich. Die Möhre hat schlichtweg eine herzförmige Rübe. Besonders prächtige Exemplare können bis zu 1.000 Gramm auf die Waage bringen und erinnern in ihrer Form einem Ochsenherz.

9. Aussehen

Die Möhre „Ochsenherz“ bildet etwa 5 bis 10 cm breite Rüben im Durchmesser aus, die bis zu 15 cm tief in den Boden ragen können. Das Grün der Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 50 cm. Je nach Entwicklungsmöglichkeit kann die Rübe sogar bis zu einem Kilo schwer und entsprechend groß werden. Die Blüte setzt erst im zweiten Jahr ein und bringt ein luftiges Weiß aus zarten Doldenblüten ins Beet. Die Rübe selbst ist herzförmig, kompakt, kurz und hellorange. Ihre Färbung ist etwas heller als die der klassischen Kulturmöhre.

Aussehen des Inneren der Möhre "Ochsenherz"
Möhrengrün der Möhre "Ochsenherz"